Moe schenkt aus, Homer trinkt, Barney trinkt noch mehr und alles kulminiert in einem herzhaften Rülpser. Die Zutat zu einem gelungenen Kneipenabend in Springfield ist dabei ein frisches „Duff- Beer“.
Doch während das Brauerzeugnis lange Zeit nur den Figuren von Matt GroeningsKultserie „Die Simpsons“ zugänglich war, können es sich nun auch eingefleischte Fans schmecken lassen.
Doch keinen Sorge, vom Duff-Bier bekommt man weder gelbe Haut noch Haarausfall, denn das Bier stammt nicht aus der Nähe des unfallgefährdeten Atomkraftwerks von Springfield, sondern ist (zumindest hierzulande) ein mildes Lagerbier, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot in der Eschweger Klosterbrauerei. Dass allerdings der eigene IQ nach erhöhtem Biergenuss nicht doch ein wenig auf das „Homer- Niveau“ abrutscht, kann nicht versprochen werden, denn immerhin hat das Gebräu einen Alkoholwert von 4,9 % vol.
Auch der Serienvater hat bei der Namensgebung von „Duff“ (von engl.: „wertlos, dumm, inkompetent“) und dessen Pendant „Fudd“ (von engl.: to fuddle, „sich volllaufen lassen“) eine gedankliche Eselsbrücke zum „Blausein“ geliefert, obwohl es den Umständen entsprechend hier wohl eher als „Gelbsein“ betitelt werden müsste.
(Wikimedia Commons, MoRsE)
Doch hat das reale Duff-Bier sonst nicht viel mit dem Serienprodukt gemeinsam, nicht einmal den Segen des Erfinders. So mussten bislang zahlreiche „Duffbeer“ Produktionen eingestellt werden, da Twentieth (20th) Century Fox Film Corporation und der Matt Groening Productions Inc. dagegen klagten. Auch die deutsche Variante ist leider ein unlizenziertes Bier, obwohl die Vertreiber den Humor der Serie übernommen zu haben scheinen, indem sie minderjährige Besucher ihrer Homepage an einen Milchvertrieb weiterleiten. Auch die USA kommen nicht in den Genuss des „Duff“: Sie müssen mit einem alkoholfreien Energydrink in Duff- Dosen vorlieb nehmen. Ich hoffe sie nehmen´s mit Humor.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen